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Süßeempfindung – Wann ist trocken – trocken? Und warum die Skala für alkoholfreie Weine eine andere ist.

Vielleicht hast du schon mal gehört, dass die Skala der Süßeempfindung von Sekt und Wein verschieden ist. – Korrekt ein Sekt der als „trocken“ gilt wäre unter Weinen „halbtrocken“.

Bei alkoholischen Weinen und Sekten gibt es dafür Skalen – für alkoholfreie allerdings noch nicht. Daher wichtig zu verstehen: Man darf nicht die Skala von klassischen Produkten (mit Alkohol) auf die alkoholfreien Pendants anwenden!
Grund: Die Süßeempfindung ist anders, da der süßliche Geschmack des Ethanols fehlt braucht es etwas mehr Zucker, um ein Getränk mit ähnlicher Süßeempfindung zu erzeugen.

.Zudem haben entalkoholisierte Produkte herstellungsbedingt mehr Säure – bzw. die Säure bleibt absolut gesehen gleich, verteilt sich aber auf weniger Wein. (Stichwort: Volumenverlust durch das herausnehmen des Alkohol – heißt ja nicht ohne Grund Volumenprozent Alkohol. 😉 )

Da aber das Süßeempfinden ein Wechselspiel aus Zucker uns Säure ist, muss etwas mehr Zucker rein, damit der etwas saurere Wein wieder das gleiche Süßeempfinden erzeugt. D.h. etwas mehr Zucker ist nötig um gleich zu schmecken!

Wie wir das für uns einordnen?

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